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topdry DIN Trockenmittelbeutel

Trockenmittel: Praktischer Schutz vor Feuchtigkeit

Gemäß der DIN 55 473 wird mit dem Einsatz von Trockenmitteln folgendes Ziel verfolgt: Trockenmittel bestehen aus einem wasserdampfdurchlässigen Hüllstoff wie z.B. Papier, Faservlies oder Tyvek. Als Absorptionsmittel (Trockenmittel) wird überwiegend Bentonit (Trockenton) verwendet. Dieser hat die Aufgabe, die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Sperrschichtverpackung aufzunehmen und zu senken, so dass die Gefahr einer Korrosion ausgeschlossen werden kann. Die Trockenmittel werden in sogenannten Trockenmitteleinheiten (TME) gehandelt.

Der heruntergetrocknete Trockenton kann gem. DIN 55473 bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40% etwa 6 Gramm Wasserdampf je TME aufnehmen. Damit ein gemäßigtes Klima innerhalb der Verpackung erzeugt werden kann, und somit Ihre Sendung vor Korrosion geschützt wird, ist eine genaue Berechnung des ausreichenden Trockenmittelbedarfs notwendig.


Anbringung der Trockenmittelbeutel (TMB)

Um Kondenswasserbildung zu vermeiden, sollten die Trockenmittelbeutel im oberen Bereich der Exportverpackungen platziert werden, da die warme feuchte Luft nach oben steigt. Damit eine möglichst lange Schutzdauer erreicht werden kann, muß die Sperrschichthülle sofort nach Einbringung der TMB verschlossen werden. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass nur etwa 70% der eingeschlossenen Luft abgesaugt wird, um noch eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten.


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